• Thriller

    Die Frau ohne Namen [Rezension]

    Allgemeines

    Titel: Die Frau ohne Namen
    Autor/in: Greer Hendricks / Sarah Pekkanen
    Verlag: Rowohlt Verlag
    ISBN: 978-3-4990-0144-4
    Seitenanzahl: 464
    Preis: 16,00€ (Paperback) 9,99€ (eBook)

    Klappentext

    Frauen zwischen 18 und 32 für Ethik- und Moralstudie gesucht. Großzügige Vergütung. Anonymität garantiert.
    Als Jess sich für die Studie anmeldet, glaubt sie, nur ein paar Fragen beantworten zu müssen, um das Geld einstecken und wieder verschwinden zu können. Doch „Testperson 52“, wie Jess nun genannt wird, erweist sich als verheißungsvolles Forschungsprojekt, die Fragen werden immer persönlicher. Jess kann kaum noch unterscheiden, was in ihrem Leben real ist oder nur eines der manipulativen Experimente von Dr. Shields. Gefangen in einem Netz aus Täuschung und Eifersucht muss Jess erkennen, dass manche Obsessionen tödlich sein können.

    Meine Meinung

    Das Buch wollte ich schon seit langem lesen und ich bin jetzt endlich dazu gekommen.

    Anfangs hatte ich meine Schwierigkeiten mit dem Schreibstil der Autorinnen zurecht zu kommen, da sie das Buch so gestaltet haben, das in zwei verschiedenen Sichtweisen geschrieben wird.

    Die eine ist aus der Sichtweise von Jessica, Testperson 52, geschrieben. Sie hilft ihren Eltern finanziell wegen einem Unfall, bei dem sie sich Vorwürfe macht, aus. Um gleichzeitig sich selbst auch noch über Wasser zu halten, erledigt sie pro Tag etliche Kosmetikstunden, indem sie die Kunden besucht und dann versorgt. Als sie dann von einer verlockenden Studie erfährt, die nach einer Sitzung 500€ verspricht, mogelt sie sich in diese Studie rein. Sie wird zu Testperson 52. Eigentlich wollte sie nur eine Sitzung mitmachen, doch dann war das Geld doch zu verlockend, da sie es wirklich benötigte.

    Die andere Sichtweise, die mich ein wenig irritiert hatte, war die von Dr. Shields, die in der Du-Perspektive schreibt. D.h. der/die Leser/in wird persönlich angesprochen, als wenn man Jessica selbst wäre. Das fand ich anfangs etwas anstrengend und schwer nachzuvollziehen, was sich aber zum Glück bald gelegt hatte. Dr. Shields ist eine merkwürdige Person. Sie führt diese Studie über Moral & Ethik, um in Erfahrung zu bringen, welche Personen in welchem Ausmaß lügen um das zu erlangen, was sie wollen.

    Beide hätten wahrscheinlich nicht gedacht, dass es so weit kommen würde. Normalerweise scheiden die meisten direkt nach ein paar Sitzungen aus, doch Testperson 52 scheint vielversprechend zu sein.

    Im Laufe des Buches kommt es immer wieder zu Geheimnissen die gelüftet werden, noch mehr Geheimnisse die entstehen und man erfährt viel über beide Charaktere. Wieso sie das taten, was geschah.

    Die Spannung hat sich immer weiter aufgebaut. Gerade wenn man denkt, es kann nicht noch schlimmer kommen, wird es auf der nächsten Seite gezeigt, das es doch noch viel schlimmer werden kann.

    In diesem Buch geht es weniger um Morde oder anderes, sondern viel mehr darum, was solche Studien mit einem selbst machen. Wie viel sie dazu beeinflussen, das man sich selbst in einem ganz anderen Blickwinkel sieht. Man hinterfragt plötzlich einige seiner Schritte, von denen man eigentlich nie gezweifelt hatte.

    Schon bald geht es darum nicht alles zu verlieren, was man liebt. Doch was ist man bereit zu opfern, um nicht zu verlieren?

    Fazit

    Ich war überrascht wie spannend dieser Thriller doch noch geworden ist. Am Anfang hatte ich zwar meine Bedenken, ob ich mit dem Schreibstil klar kommen würde, doch als ich mich daran gewöhnt hatte, ließ sich das Buch toll lesen.

    Die Charaktere sind wirklich gut ausgearbeitet worden und haben mich beide auf ihre Weise überrascht.

    Mit diesem Ende hatte ich auf jeden Fall nicht gerechnet. Vor allem nicht mit so einer Wendung.

    Wer sich allerdings einen heftigen Thriller gewünscht hat, wird mit diesem Buch wahrscheinlich nicht so sehr zufrieden sein, da es hier doch eher auf die Psyche ankommt.

    Für mich war es genau der richtige Thriller und somit kann ich es jedem nur empfehlen, der nicht unbedingt so gerne blutrünstige Thriller liest.

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  • New Adult

    Wir sind der Sturm [Rezension]

    Allgemeines

    Titel: Wir sind der Sturm - Redstone Reihe Band 2
    Autor/in: Sophie Bichon
    Verlag: Heyne Verlag
    ISBN: 978-3-4534-2387-9
    Seitenanzahl: 432
    Preis: 12,99 EVT: 11.05.2020 (Paperback) 9,99€ (eBook)

    Klappentext

    Sein Geheimnis könnte sie zerstören. Doch ihre Sehnsucht nach ihm ist stärker.

    Louisa ist fassungslos. Mit Paul war sie so glücklich wie nie zuvor. Mit ihm konnte sie furchtlos und ganz sie selbst sein und das Leben endlich in vollen Zügen genießen. Doch jetzt will er plötzlich nichts mehr mit ihr zu tun haben. Es bricht ihr das Herz, dabei erkennt sie hinter dem Sturm in seinen Augen immer noch Zuneigung. Sie ahnt nicht, dass Paul es kaum ertragen kann, für den größten Schmerz in ihrem Leben verantwortlich zu sein. Gibt es wirklich keine Zukunft für die beiden? Oder müssen sie nur verstehen, dass es zwar viel Mut braucht, die große Liebe zu finden, aber noch mehr Mut, sie festzuhalten?

    Das große Finale der Liebesgeschichte von Louisa und Paul

    Meine Meinung

    Vom ersten Teil “Wir sind das Feuer” war ich schon unglaublich begeistert, und das es dann mit so einem offenen Ende geendet hatte, hat mich fast verrückt werden lassen. Gerade wo es spannend wurde, endet es einfach.

    Zum Glück musste ich nicht so lange warten, bis der zweite und somit leider auch letzter Teil erscheint. Ich habe es als eBook gelesen, wie man unschwer am Bild sehen kann. Das Richtige Buch erscheint erst am 11.05.2020 als Paperback.

    Als ich angefangen habe “Wir sind der Sturm” zu lesen, dachte ich, dass es dort beginnt, wo der erste Teil geendet hatte, doch dies ist nicht der Fall.

    Paul & Louisa waren für mich das perfekte Paar, und das es dann so aussehen würde nach dem Vorfall, hätte ich mir nicht vorstellen können. Paul hat sich wirklich als komplett egoistisch herausgestellt. Er wollte sie schützen und blockt sie daher ab. Doch was das mit ihr macht, darüber denkt er nicht nach. Am Anfang des 2. Teils konnte ich Paul wirklich gar nicht leiden. Er hat sich so unfair gegenüber Louisa verhalten. Und damit er endlich mit der Sprache rausrückt, brauchte es so lange und fast eine endgültige Trennung.

    Ich kann verstehen, dass es sich schrecklich anfühlen muss, so ein großes und wichtiges Geheimnis vor der Person die man liebt zu haben, doch je länger man der Sache aus dem Weg geht, desto schlimmer wird es doch und am Ende verliert man alles was einem wichtig ist.

    Paul kann sich wirklich glücklich schätzen, das Louisa so verständnisvoll ist.

    Der Titel des Buches passt auch dieses Mal wie die Faust aufs Auge.

    Im Buch wird noch einmal aufgezeigt, wie sehr man unter Geheimnissen leiden kann und das man sie niemals zu lange für sich behalten sollte.

    Auch hier hat die Autorin Sophie Bichon alles gegeben und einen wundervollen zweiten Teil der Dilogie geschaffen. Beide Bücher lassen sich unheimlich flüssig lesen und man kann so gut mit den Charakteren nachempfinden.

    Ich musste mal grinsen, mal weinen, mal den Kopf schütteln, es hat einfach unheimlich Spaß gemacht, die beiden Bücher zu lesen. Leider ist es ab jetzt vorbei mit dieser Reihe. Aber sie haben sich in meinem Lieblingsreihen geschmuggelt. Louisa & Paul sind ein tolles Paar und ich bin froh von ihnen gelesen zu haben, denn sie beweisen, dass es nicht unbedingt die Vergangenheit ist, die eine Beziehung ausmacht, sondern eher die Gegenwart und Zukunft.

    Louisa war es egal, welche schreckliche Vergangenheit Paul hatte, da sie auch eine schreckliche Vergangenheit hat, und es einfach nichts bedeutet mehr. Als er ihr seine Vergangenheit dann im zweiten Band doch erklärt, war ich erst baff, doch eine kleine Ahnung hatte ich schon. Am Anfang war es schwer für Louisa, da es einfach wieder alles aufrollt, beide machen sich deswegen Vorwürfe, doch schlussendlich finden sie wieder zusammen.

    Was passiert ist, ist passiert. Man kann es nicht ändern, aber das Beste daraus machen. Und das haben sie getan.

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  • Fantasy

    Die Namenlose Königin [Rezension]

    Allgemeines

    Titel: Die Namenlose Königin
    Autor/in: Rebecca McLaughin
    Verlag: Bastei Lübbe
    ISBN: 978-3-4042-0925-5
    Seitenanzahl: 352
    Preis: 15,00€ (Paperback) 11,99€ (eBook)

    Klappentext

    Coin ist eine Namenlose und gehört damit zum Bodensatz der Gesellschaft im Königreich Seriden. Doch eines Tages passiert das Unglaubliche: Der König stirbt, und auf Coins Arm erscheint eine schwarze Krone. Das magische Tattoo wird an denjenigen weitergegeben, dessen Namen der König auf dem Sterbebett als letztes ausspricht. Doch Coin hat weder einen richtigen Namen noch eine Verbindung zum König. Nur widerwillig offenbart sie sich und findet sich wenig später im Palast wieder. Schon bald bemerkt sie, dass ihr Schicksal keinesfalls vom Zufall gelenkt wurde und sie die magischen Kräfte, die mit dem Tattoo in ihr erwacht sind, im Palast nur zu gut gebrauchen kann …

    Meine Meinung

    Ein absolut geniales Fantasy-Buch!

    Der Klappentext inkl. dem Buchcover haben mich direkt gepackt. Es ist mal was anderes, aber dennoch irgendwie dasselbe, wie in den meisten Fantasy Büchern, wobei sich hier das Fantastische auf die Magie der Krone beschränkt.

    Coin, einer der Hauptcharaktere, ist in einer Welt groß geworden, die unter drei Schichten verteilt. Den Royalen, den Legalen und den Namenlosen, zu denen sie gehört. Coin, ist Namenlos und somit auch ohne Rechte oder Verpflichtungen. Daher hat sie schon früh gelernt, sich zu wehren und zu bestehlen, um zu überleben, wie so viele andere auch. Sie haben zwar keine Namen, doch stattdessen geben sie sich eigene Namen, manchmal einfach irgendeinen Namen, manchmal auch wegen ihrem Ruf.

    Wie man im Klappentext lesen kann, bekommt derjenige die magische Krone als Tätowierung dessen Name der König als Letztes spricht. Dass das ausgerechnet Coin (Münze) trifft, eine Namenlose, war dabei sicherlich nicht geplant, oder doch?

    Esther, eine andere Hauptcharakterin dagegen, ist vornehm im Palast aufgewachsen, als eine Royale. Sie und Coin verbindet etwas, von dem alle hoffen, dass es sich nicht bewahrheitet.

    Im Buch finden sich noch weitere Charaktere wie Hut, Teufel und Stiefler (Namenlose) und Madame Belrosa und Glenquartz (Legale).

    Alle dieser Charaktere sind entsprechend wichtig für die Geschichte. Madam Belrosa habe ich einige Male den Tod gewünscht, weil sie nicht wirklich eine der netteren Charaktere ist, doch sie gehört dazu und Coin würde ohne sie niemals, zu der Person werden, die sie im Buch wird.

    Glenquartz dagegen, ist einer meiner Lieblinge. Er ist der Legale Beschützer von Coin, da er auch vor ihr alle Könige als Leibwächter beschützt hatte. Von Anfang an hat man mit ihm einen Freund gefunden, das kann man schon in den ersten Sätzen herausfinden.

    Das sind für mich so die wichtigsten Charaktere im Buch gewesen.

    Es ist immer wieder erstaunlich wie nahe die Autoren sich an der Gesellschaft orientieren. Es gibt immer wieder kleine Auffälligkeiten zu beachten. In diesem Buch stehen die Royalen an der Spitze der Pyramide, danach kommen die Legalen und zum Schluss die Namenlosen. Nur weil sie keine Namen haben, sind sie dennoch Menschen, aber nein, sie werden ohne Rechte behandelt, obwohl sie nur durch einen Titel von den anderen unterschieden werden können.

    Namenlose haben hier so wenig Anerkennung wie sonst keiner. Sie haben keine Rechte, keine Verpflichtungen, leben auf der Straße und müssen klauen, um über die Runden zu kommen oder schlicht zu überleben.

    Das bedeutete nicht, dass alle Royalen oder Legalen schlechte Menschen sind, aber dadurch das der meiste Anteil von ihnen sich als was Besseres fühlt, werden die anderen die anders empfinden weiterhin unterdrückt. Durch die große Veränderung, die Coin mitbringt, werden diese Unterdrückungen bald schon nicht mehr so dreist existieren.

    Fazit

    Mir hat das Buch wirklich sehr gut gefallen. Gute Bücher erkenne ich immer daran, das ich mich in die einzelnen Charaktere denken kann und mit ihnen fühle.

    So habe ich Coin, Hut und Glenquartz in mein Herz geschlossen und Madam Belrosa weit weit entfernt.

    Ich habe mit Coin gefühlt, wie sie ihre Empfindungen dargestellt hat, so ganz allein als Namenlose unter Royalen und Legalen. Trotz allem hat sie sich nicht so weit runtermachen lassen, sondern ist immer wieder aufgestanden und hat ihr Ding durchgezogen. Klar, hat sie auch mal geschwankt, aber tief im Innern habe ich gemerkt, dass sie eine wirklich starke Persönlichkeit hat.

    Ob Royal, Legal oder Namenlos. Man ist und bleibt der gleiche Mensch. Egal welche Titel man hat, ob man keine hat. Wichtig ist, wo man seine Prioritäten setzt.

    Ein kleiner aber wichtiger Spruch: Niemals den Blick senken!

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  • Erotik

    All of Me

    Allgemeines

    Titel: All of Me - Finding Me Duet Band 1
    Autor/in: K. L. Kreig
    Verlag: LYX
    ISBN: 978-3-7363-1109-1
    Seitenanzahl: 448
    Preis: 12,90€ (Paperback) 9,99€ (eBook)

    Klappentext

    “Sie ist alles, was ich sehe. Und alles, was ich will.”

    Erfolgreicher Geschäftsmann bei Tag, Playboy bei Nacht – das ist das Leben von Shaw Mercer. Doch als ein Skandal um sein ausschweifendes Liebesleben seinen Vater die Wahl zum Bürgermeister kosten könnte, tut er alles, um sich ein neues Image zu verpassen – das eines Mannes, der endlich sein Herz verloren hat. Dazu engagiert er Willow Blackwell. Für 250.000 Dollar ist sie bereit, seine Freundin zu spielen. In seinem Bett zu landen oder sich gar in ihn zu verlieben stand jedoch nicht im Vertrag …

    Meine Meinung

    Das Buch hat mir richtig gut gefallen. Zudem hat es ein tolles Buchcover, was mir sehr gut gefällt.

    Was mir am Anfang nicht klar war, dass es hier ziemlich viele detaillierte Sexszenen gibt. Aber es findet einen guten Ausgleich mit der eigentlichen Handlung.

    Willow, eine der Hauptcharaktere, hat eine Alzheimerkranke Mutter zu versorgen und das nur mit einer Pflegerin zusammen. Das ihr dafür das benötigte Geld irgendwann zur Neige geht, ist verständlich. Daher muss sie später einen Job annehmen, der ihr nicht so wirklich zusagt, allerdings das nötige Geld zusammenbringt.

    Shaw, ist ein reicher Hübschling, der genau weiß, wie er auf die Frauenwelt reagiert. Leider hat er dadurch auch einen gewissen Ruf entwickelt, der jetzt den Berufsaufstieg seines Vaters bedroht. Daher muss er sich schnell eine Frau suchen, die vorgibt seine Freundin zu sein, solange die Kandidatenwahl zum Bürgermeister statt findet.

    Beide hätten nicht gedacht, dass sie sich noch einmal sehen würden, nach dem Aufeinandertreffen.

    Die Situation der beiden verleitet sie zu einem Deal, der beider Leben auf den Kopf stellen soll.

    Wer kein Interesse an vielen erotischen Momenten hat, sollte dieses Buch wahrscheinlich eher nicht lesen, da es hier fast zu jeder Zeit dazu kommt und sehr stark darauf eingegangen wird.

    Willow & Shaw sind ein tolles Paar, doch es scheint immer mal wieder, dass die ‘Beziehung’ der beiden bröckelt.

    Auch die Nebencharaktere haben mir sehr gut gefallen, da sie die ganze Handlung noch einmal abrunden.

    Fazit

    Mir hat das Buch wirklich sehr gut gefallen und für ein Erotikbuch hatte es alles dabei, was dazu gehört.

    Manchmal konnten die erotischen Szenen einem vielleicht zu viel werden, doch das hat sich schnell wieder ausgeglichen durch die entsprechende tiefer gehende Handlung.

    In allem ist “All of Me” ein toller Erotik Roman, der so manche Herzen höher schlagen lassen wird.

    Immerhin gibt es eine Fortführung des Bandes in “All of You”, der am 29.05.2020 erscheinen wird. Das wird dann aber leider der letzte Teil sein, da dies nur eine Dilogie sein sollte.

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  • Thriller

    Sweetgirl

    Allgemeines

    Titel: Sweetgirl
    Autor/in: Travis Mulhauser
    Verlag: Dtv Verlag
    ISBN: 978-3-4232-1804-7
    Seitenanzahl: 256
    Preis: 9,95€ (Taschenbuch) 8,99€ (eBook)

    Klappentext

    Schon früh hat die junge Percy lernen müssen, sich um sich selbst zu kümmern. Als sie im tiefsten Winter wieder einmal ihre alkoholsüchtige Mutter sucht, findet sie in dem abgelegenen Haus in den Wäldern von Michigan nur deren zugedröhnten Dealer Shelton − und ein schreiendes, völlig unterkühltes Baby. Instinktiv weiß Percy, dass sie die Kleine retten muss. Mit dem Mut der Verzweiflung kämpft sich das toughe Mädchen durch den eisigen, wild tobenden Schneesturm − bald verfolgt von dem unterbelichteten Shelton und seinen unberechenbaren Kumpanen, die vor nichts, aber auch gar nichts, zurückschrecken.

    Meine Meinung

    Der Klappentext des Buches hat mich direkt angesprochen und ehrlich gesagt, habe ich es mir viel spannender vorgestellt, leider.

    Die Charaktere sind gut beschrieben worden und auch der Schreibstil ist flüssig, allerdings habe ich kaum Spannung gefühlt beim Lesen. Obwohl es ein Thriller sein sollte, hat mich dieses Buch überhaupt nicht gepackt.

    Im Buch finde ich, geht es viel weniger um die eigentliche Story, dass Percy ein Baby in einer fast verschneiten Wiege im Haus eines Dealers findet und mitnimmt um es in Sicherheit zu bringen, sondern viel mehr was der Konsum von Alkohol und Drogen mit den Menschen macht, die sie konsumieren.

    Dass ihnen eigentlich nichts wichtig ist. Bloß noch genug Stoff haben. Im Buch dröhnen sich die Menschen voll und nehmen überhaupt nichts mehr wahr. Klar, es ist ein wichtiges Thema, aber in einem Thriller sollte es doch mehr um die eigentliche Handlung gehen und nicht dauernd beschrieben werden, wie stark konsumiert wird.

    Es gibt mehrere Szenen im Buch bei denen ich gedacht habe, dass sie die eigentlich herausnehmen könnten oder den Titel ändern sollten. Es war für mich leider eine Enttäuschung.

    Würde es nicht immer wieder auf die Abhängigkeit zurückgegriffen werden, sondern viel mehr auf die Charaktere geachtet werden, wie dem Baby und Percy und ihrem Weg durch den Blizzard, ihre Ängste und Sorgen, dann wäre das Buch glaube ich viel eher ein Thriller.

    Aber so gehen die Meinungen auseinander. Es ist eigentlich ein gutes Buch, da es auch die Geschichte erzählt, wie die Mutter von Percy so abhängig wurde und sich nicht mehr unter Kontrolle hatte und wie stark die Familie dann zusammen halten muss oder später auch auseinander geht.

    Es gab immerhin ein Happy End, was mich dann doch überrascht hat.

    Fazit

    Zu meinen liebsten Büchern wird es nicht zählen, aber auch nicht zu den schlechtesten. Es hatte einfach einen anderen Schwerpunkt als ich gehofft habe.

    Daher kann ich leider auch nur 3 von 5 Sternen geben!

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  • Würfelspiel

    Knister … zündet sofort! [Rezension]

    Allgemeines

    Titel: Knister … zündet sofort!
    Entwickler: Heinz Wüppen
    Hersteller: NSV Verlag
    EAN: 401-2-4268-8057-5
    Altersempfehlung: Ab 8 J.
    Spieleranzahl: 1 - 12
    Preis: 8,99€

    Beschreibung

    Einfach, spannend und keine Wartezeit! Muss man noch mehr sagen? Jeder trägt die selben Zahlen auf seindem Zettel ein. Ab wo – das ist hier entscheidend. Wer zum Schluss die wertvollsten Kombinationen vorweisen kann, gewinnt

    Meine Meinung

    “Knister” ist ein Würfelspiel, das in abgeschwächter Form ein wenig an das Spiel “Kniffel” erinnert. Mit dem Unterschied, dass es hier nur ein 5×5 Feld gibt. Die Regeln sind allerdings anders.

    Der aktive Spieler würfelt und muss die beiden Augenwürfel zusammenzählen und sich dann entscheiden, wo er diese Zahl auf seinem 5×5 Feld eintragen möchte. Dabei sollte man beachten, dass man um Punkte zu erhalten min. zwei gleiche Zahlen in einer Reihe oder Spalte haben muss. Die Zahlen variieren von 2 – 12. Um mehr Punkte zu erhalten kann man die gleiche Zahl doppelt bis fünffach in eine Reihe eintragen, um viele Punkte zu erhalten. Doch meistens hat man weniger Glück und man freut sich über zwei gleiche. Allerdings gibt es auch die Möglichkeit eine Straße zu bilden. Hierbei gibt es sogar mehr Punkte, wenn man die Zahl 7 nicht in eine Straße mit einbaut. Oder man entscheidet sich für ein Full House.

    Die Möglichkeiten um Punkte zu erhalten sind alle direkt mit auf dem Spielblatt abgebildet, sodass man immer wieder kontrollieren kann.

    Es macht wirklich Spaß und ist gleichzeitig noch ein wenig Gehirn Jogging. Denn man muss gleichzeitig darauf achten, die Zahlen gut zu setzen und zu schauen, ob eine andere Methode mehr Punkte einbringt.

    Gerade für jüngere Spieler ist es ein kleines Mathespiel, das aber auch noch Spaß macht.

    Die Spieleanleitung ist sonst auch genügend erklärt, sodass danach keine offenen Fragen mehr bleiben sollten.

    Falls doch, könnt ihr mich auch gerne anschreiben und ich versuche euch dann bestmöglich zu helfen.

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  • Kartenspiel

    The Mind & The Mind Extreme [Rezension]

    Allgemeines

    Titel: The Mind
    Entwickler: Wolfgang Warsch
    Hersteller: NSV Verlag
    EAN: 401-2-4268-8066-7
    Altersempfehlung: Ab 8 J.
    Spieleranzahl: max. 4
    Preis: 8,99€
    Titel: The Mind Extreme
    Entwickler: Wolfgang Warsch
    Hersteller: NSV Verlag
    EAN: 401-2-4268-8123-7
    Altersempfehlung: Ab 8 J.
    Spieleranzahl: 2 - 4
    Preis: 6,99€
    

    Klappentext

    The Mind ist mehr als nur ein Spiel. Es ist ein Experiment, eine Reise, total einfach und die genialste Team-Erfahrung, die man machen kann. Wenn ihr das letzte Level gemeinsam besiegt, werdet ihr auf Wolke Sieben schweben. Ihr dürft euch nämlich nicht absprechen, keine Informationen austauschen. Und trotzdem funktioniert es wenn ihr wirklich EINS werdet. Nur mit Hilfe eurer Gedanken…

    Wenn du ein Fan unseres preisgekrönten Bestsellers THE MIND bist, dann solltest du The Mind Extreme ausprobieren. Die bekannten Regelnbleiben erhalten, aber nun läuft die Zeit gleich doppelt, synchron und entgegengesetzt.Es gibt zwei Stapel, die gleichzeitig bespielt werden, und manche Level müsst ihr sogar blind meistern!

    Meine Meinung

    “The Mind” kann man sich ein wenig so vorstellen wie das Spiel “The Game”. Das Prinzip ist in sich dasselbe. Mit dem Unterschied, dass es bei “The Mind” zu bestehende Level gibt, Leben die man verlieren kann und Wurfsterne als Joker.

    An dieses Spiel muss man sich erst ein wenig gewöhnen, da man Level bestehen muss. Das Level gibt auch an, wie viele Karten jeder Spieler erhält. Level 1 = 1x Karte pro Spieler usw.

    Das macht es natürlich pro Level immer schwieriger, aber auch interessanter. Die Wurfsterne nimmt man meist erst später im Spiel. Denn mit ihnen kann man schauen, welche höchste Zahl die Mitspieler haben und bedenken, dass die niedrigste Karte gesetzt werden muss nach oben. Man muss versuchen, seine Spieler richtig einzuschätzen und vor ihnen legen. Denn für jeden Verstoß gibt es ein Leben Abzug. Wenn man keine Leben mehr hat, muss man wieder bei Level 1 beginnen.

    Bei “The Mind Extreme” ist es so, dass man es auch unabhängig von “The Mind” dem Vorgänger spielen kann. Das Extreme ist hier der Zusatz, das es einen auf- und einen absteigenden Stapel gibt und man beide gleichzeitig legen muss. Somit ist es noch einmal schwieriger seine Mitspieler einzuschätzen. Aber auch in diesem Spiel, spielen alle Spieler gemeinsam gegen das Spiel und es gibt auch hier keine Reihenfolge. Wenn man denkt, man hat die niedrigste bzw. die höchste Zahl dann legt man sie. Bei manchen Level kann es sogar vorkommen, dass ein oder sogar beide Stapel verdeckt gelegt werden müssen, sodass man erst nach allen Karten nachschaut, ob man gewonnen oder verloren hat.

    Beide Spiele machen Spaß, allerdings werden sie auch immer schwieriger, pro Level. Das steigert natürlich die Spannung und das Interesse.

    Noch haben wir es nicht geschafft bis zum Ende zu kommen, aber wir geben uns Mühe und erreichen vielleicht auch bald das Level 10.

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  • Würfelspiel

    Anubixx – Schau genau und wähle schlau [Rezension]

    Allgemeines

    Titel: Anubixx - Schau genau und wähle schlau
    Entwickler: Florian Ortlepp, Helmut Ortlepp, Steffen Benndorf
    Hersteller: NSV Verlag
    EAN: 401-2-4268-8139-8
    Altersempfehlung: Ab 8 J.
    Spieleranzahl: 2 - 5
    Preis: 6,99€

    Klappentext

    Wolltest du nicht schon immer mal Baumeister sein und eine große Pyramide bauen? Dann ist Anubixx genau das richtige Spiel für Dich. Errichte kolossale Bauwerke ganz ohne Wartezeiten, denn einer würfelt und alle bauen mit! Und wenn die Würfel nicht so fallen, wie sie sollen, dann rettet Dich der Steinbruch. Aber nur wenn du den Überblick behältst und die kostbaren Steine nicht verschwendest, wirst Du die Gunst des Pharaos erlangen und das Spiel gewinnen. Anubixx Schau genau und wähle schlau!

    Inhalt:
    – 4x Farbwürfel
    – 1x Spielblock
    – 5x Stifte
    – 1x Spielanleitung

    Spieldauer: 20 Minuten

    Meine Meinung

    Anubixx ist ein wirklich tolles und sehr unterhaltsames Würfelspiel. Jeder Mitspieler erhält ein Blatt vom Spielblock und einen Bleistift inkl. Radiergummi vom Spiel. Es gibt insgesamt sechs verschiedene Spielblockblätter mit verschiedenen farblichen Mustern. Der Spielaufbau ist derselbe bei allen Spielern, nur wie oben im Bild kann man sehen, dass die farblichen Blöcke alle anders sind, auf jedem der Blätter.

    So hat jeder Mitspieler die Gleiche Chance auf den Sieg.

    Das Spiel beginnt in dem der aktive Spieler, alle vier Würfel würfelt. Nun kann er sich aus den vorgegeben Würfeln zwei raussuchen, die er verwenden muss. In der Spielanleitung wird genau erklärt, wie viele Würfel man in einem bestimmten Block verwenden muss. Entscheidet sich ein Spieler dafür, dass er nur einen der gewürfelten Farben nimmt, muss er zusätzlich noch einen Joker als zweiten Würfel nutzen, oder er nimmt sich einen farbigen Würfel aus seinem eigenen Steinbruch. Diesen muss er nach seinem Zug allerdings abstreichen und darf ihn nicht mehr nutzen.

    Nachdem der aktive Spieler seine Würfel ausgesucht hat, gehen die restlichen ungenutzten Würfel an den linken Mitspieler weiter und er muss sich min. einen der Würfel, Joker oder Würfel aus seinem Steinbruch aussuchen, den er bei sich einträgt. Danach gehen die ungenutzten Würfel an den nächsten Spieler weiter, sofern noch welche vorhanden sind. Wenn nicht, hat der Spieler Pech gehabt. Diesen Vorgang macht man mit allen verbliebenen Mitspielern. Wenn dies erledigt ist, wird der nächste Spieler zum aktiven Spieler und beginnt mit allen Würfeln zu Spielen usw.

    Hört sich anfangs vielleicht kompliziert an, ist es aber nicht. Nach mehrfachen Runden versteht es auch der/die Letzte.

    Mir ist allerdings noch nicht ganz klar geworden, was passiert, wenn man keinen der Würfel, keinen Joker und auch keine Farbe aus dem Steinbruch wählen kann. Kennt ihr da vielleicht eine Regel? Das würde mir wirklich weiter helfen. In der Spielanleitung habe ich dafür keine Antwort gefunden.

    Das Spiel macht so viel Spaß, da sich die Situation stetig ändert und man immer wieder vor neuen Herausforderungen steht.

    Denkt daran, so schnell wie möglich an die Boni zu kommen und euch zu sichern! Denn wenn ihr es nicht schafft sie rechtzeitig zu erreichen, kann es passieren, dass ein Mitspieler den Bonus vor euch bekommt. Dann habt ihr nur noch die Chance diesen Bonus auch zu erhalten, indem ihr im selbem Zug auch diesen Bonus erreicht. Wenn ihr ihn nicht erreichen könnt, dann müsst ihr diesen leider von eurem Blatt streichen.

    Wollt ihr euren Mitspielern einen Strich durch die Rechnung machen? Dann füllt zwei komplette Blöcke aus, denn dann beendet ihr das Spiel mit eurem Zug und die Punkte werden ausgewertet.

    Tolles Strategiespiel für Groß und Klein!

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  • Kartenspiel

    Silver & Gold – 100 Kreuze 1000 Schätze [Rezension]

    Allgemeines

    Titel: Silver & Gold - 100 Kreuze 1000 Schätze
    Entwickler: Phil Walker-Harding
    Hersteller: NSV Verlag
    EAN: 401-2-4268-8095-7
    Altersempfehlung: Ab 8 Jahre
    Spieleranzahl: 2 - 4
    Preis: 11,99€

    Klappentext

    Ferne Inseln, goldene Schätze – wer hat noch nicht davon geträumt?! Und in diesem großartigen Familienspiel ist alles drin. Und noch mehr! Einfachste Regeln, flotter Ablauf, Glück und Pech, Planung, Spannung – und jede Menge tolle Erfolgserlebnisse, wenn man Schatzkarte für Schatzkarte fertigstellt. Mit abwischbaren Karten, für endlos viele Abenteuer!

    Meine Meinung

    Das Spiel hat es in meine Favoriten in Kartenspielen geschafft. Es macht unheimlich viel Spaß und ist auch zu zweit richtig toll zu Spielen. Zu viert macht es natürlich noch mehr Spaß, allerdings hat man auch mehr Konkurrenz.

    Der Spielinhalt besteht aus 60 Spielkarten, 4 wasserlöslichen Stiften von Faber Castell und einer leicht verständlichen Spielanleitung mit gut veranschaulichten Beispielen.

    Ziel des Spiels ist es, so viele Schatzinselkarten wie möglich komplett abzustreichen und zusätzlich noch die meisten Münzen und Palmen einzusammeln. Der Spieler mit den meisten Punkten am Ende gewinnt.

    Das Gute ist, dass es nie langweilig wird, denn hier spielt jeder Mitspieler gleichzeitig. Es werden immer eine Expeditionskarte aufgedeckt, die jeder Mitspieler bei seinen zwei Schatzkarten ankreuzen muss und dadurch unterschiedliche Zusatzpunkte einsammeln kann. Die Expeditionskarten sind immer mit unterschiedlichen Formen gekennzeichnet, sodass reichlich Abwechslung herrscht.

    Kann ein Spieler die Expeditionskarte nicht ankreuzen auf einem der vor sich liegenden Karten, muss er dennoch ein beliebiges Kreuz setzen, so schafft man es auf jeden Fall immer jede Karte abzuarbeiten. Auf einigen Schatzkarten gibt es zusätzlich zu den eigentlichen Punkten noch Siegpunkte.

    Jedes Spiel besteht aus vier Runden, die gemeistert werden müssen. Anfangs spielt man nur um die Karten, doch bedenkt dabei, dass auch die Münzen und Palmen wichtig sind! Manchmal kann man mit ihnen mehr Punkte sammeln, als mit den Schatzkartenpunkten.

    Das Spiel hat mir unheimlich Spaß gemacht, was auch ein wenig daran liegen mag, dass ich zweimal gewonnen habe. Aber auch wenn ich nicht gewonnen hätte, lohnt es sich.

    Der Spaßfaktor von 1-10 liegt auf jeden Fall bei 11.

    Sehr empfehlenswert!

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  • Brettspiel

    Kampf um Hogwarts

    Allgemeines

    Titel: Harry Potter - Kampf um Hogwarts
    Verlag: Kosmos Verlag
    EAN: 400-2-0516-9339-8
    Altersempfehlung:  Ab 11 J.
    Spieleranzahl: 2 - 4
    Preis: 49,99€
    

    Klappentext

    In dem kooperativen Deck-Building-Game Harry Potter™ Kampf um Hogwarts™ versuchen 2 – 4 Spieler die Zauberschule gegen Lord Voldemort™ zu verteidigen. Dafür schlüpfen sie in die Rollen der Helden Harry, Hermine, Ron und Neville in sieben Spielrunden. Jeder Spieler erhält ein eigenes Kartendeck, das zu seiner Figur passt. Mit diesen Spielkarten bauen sie ihren Einfluss durch Zaubersprüche, magische Gegenstände und Verbündete aus, die ihnen in ihrem Kampf gegen die dunklen Künste helfen. Um erfolgreich das Böse zu bekämpfen, kommt es in diesem Gesellschaftsspiel vor allem auf die Kraft des Teams an. Mit Harry Potter™ Kampf um Hogwarts™ lassen sich die spannenden Abenteuer rund um die Winkelgasse™, die Kammer des Schreckens™, Quidditch™ und Co. zu Hause erleben!
    Inhalt: Spielplan, 252 Karten (47 kleine, 142 mittelere, 63 große), 4 Haus-Würfel, 7 Spielschachteln, 7 Spielregeln, 4 Heldentafeln, 8 Macht des Bösen-Marker, 70 Plättchen (35 Angriff, 25 Einfluss, 4 Stärke, 2 Schilde, 4 weitere)
    Spieldauer: ca. 45-60 Minuten

    Meine Meinung

    So lange habe ich auf dieses Spiel gewartet und habe es nun endlich erhalten und konnte es kaum erwarten, es endlich zu Spielen. Als Potter-Fan gehört dieses Spiel, sowie die Trivial-Pursuit-Spiele absolut in jedes Repertoire.

    Das Spiel ist wirklich schwer im Gegensatz zu anderen Spielen, aber das macht die Spielaufmachung direkt wieder wett. Das Spielbrett ist groß und hat leichte Markierungen für die jeweiligen Karten sichtbar gemacht.

    Jeder Mitspieler erhält ein eigenes Spieler-Tableau mit seinem Lieblingscharakter (Harry, Hermine, Ron oder Neville). Einem Nachzieh- und Ablagestapel und das dazugehörige Leben, das von 10 Herzen bis zu 1 Herz sinken kann, und man betäubt wird.

    Mit den Angriffen, den als Blitz geformten Spielplättchen kann man die Bösewichte, wie z.B. Draco Malfoy oder Professor Quirrel besiegen. Mit dem Einflussplättchen kann man sich weitere Gegenstände, Sprüche oder auch Verbündete erkaufen, bei denen Professor Dumbledore mit 8 Einflüssen, der teuerste, aber auch der stärkste Verbündete darstellt.

    Es gibt insgesamt 7 Spiele die es zu gewinnen gibt, jedes der einzelnen Spiele erhält neue Hogwarts-Karten, neue Bösewichte sowie neue Dunkle Künste Karten. Zusätzlich gibt es je nach Spiel unterschiedlich viele Ortschaften, um die die Mitspieler gemeinsam gegen den Dunklen Lord kämpfen. Es beginnt mit der Winkelgasse usw.

    Dabei können die Dunklen Künste einem wirklich einen Strich durch die Rechnung machen, indem sie fordern, dass die Spieler einen Totesser auf den Ort setzen. Je nach Karte verliert man den Ort nach 4 – 6 Totessern. Wenn man alle Orte verliert, hat man leider verloren und muss von neuem beginnen. Die Spiele sind so gestaltet, dass sie immer schwieriger werden.

    Auch wenn ich viele Wörter benutze, die man nur kennt wenn man Harry Potter gelesen oder die Filme gesehen hat, benötigt man dennoch kein Vorwissen für dieses Spiel. Man kann es auch spielen, wenn man nichts davon gelesen oder gesehen hat. Daran soll es nicht scheitern.

    Die Spieleanleitung ist vollkommen ausreichend erklärt. Es erklärt alles Wichtige und jeden Vorgang, den man beachten muss. Mit ausreichenden Beispielen bleibt keine Frage offen.

    Hinzu kommt, dass am Ende der Spielanleitung noch einmal Platz gemacht wurde, für eine selbst zusammengestellte Kurzfassung für die Spieler über die Spiele 1 – 7. Hier können die Spieler selbst, die wichtigsten Vorgänge erstellen.

    Insgesamt ist das Spiel auf jeden Fall sein Geld wert und man sollte es unbedingt gespielt haben.

    Und ich habe schon etliche Empfehlungen von anderen Spielern gelesen und kann ihnen nur zustimmen. Dieses Spiel hat Suchtgefahr! Das sollte aber kein Hindernis sein!

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