• Kartenspiel

    Word Slam Family [Rezensionsexemplar]

    Allgemeines

    Titel: Word Slam Family - Sag's mit Karten
    Kategorie: Gesellschaftsspiel, Familienspiel, Kartenspiel, Teamspiel
    Verlag: Kosmos Verlag
    EAN: 400-2-0516-9117-2
    Spieleranzahl: min. 3 Spieler
    Altersempfehlung: Ab 12 J.
    Preis: 12,99€

    Beschreibung

    Das Kommunikationsspiel Word Slam Family garantiert Spielspaß für die ganze Familie! Die Spieler wählen vier Ratekarten aus sieben Kategorien Essen & Trinken, Tiere, Pflanzen, Kreaturen, Reisen & Outdoor, Geschichte, Filme & Musik & Literatur mischen diese verdeckt und ziehen die oberste Karte vom Stapel. In Teams versuchen die Spieler die nur anhand von Erklärkarten dargestellten Begriffe zu erraten.

    Spieldauer: 45 Minuten

    Meine Meinung

    Ich würde sagen, dass dieses Word Slam-Family Spiel eine Erweiterung zum schon vorhandenen Word Slam Spiel ist. Denn hier kommen nochmal sieben Kategorien dazu, allerdings kann man dieses Spiel auch unabhängig vom Vorgänger spielen. Es funktioniert genau wie im Vorgänger Spiel, aber nochmal für alle, die es noch nie gespielt haben, eine kleine Erklärung:

    Es gibt verschiedene Kategorien, von denen ihr euch jeweils aussuchen könnt, wie viele Karten ihr erraten wollt. Wenn ihr euch für eine bestimmte Anzahl entschieden habt, mischt ihr diese und legt sie verdeckt auf den Spieltisch. Auf jeder Rückseite der Karten findet ihr eine Nummer. Nachdem ihr zwei Teams gebildet habt, und jeweils auf zwei Seiten steht, erhaltet ihr die Erklärbegriffe. Diese sind in vier Stapel unterteilt, und für jedes Team gleich. Pronomen, Adjektive, Substantive und Verben. Auf einigen Karten stehen zwei Begriffe, wobei ihr darauf achten müsst wenn ihr sie legen wollt, das der genommene Begriff oben steht. Das Ziel ist es, vor eurem Gegnerteam den Begriff zu erraten. Mit den verschiedenen Erklärkarten müsst ihr also so gut es geht eurem Team, den Begriff auf der Karte zu erklären, die ihr zu Beginn gezogen habt. Es wird immer nur eine Karte gezogen für beide Teams. Auf der Karte stehen jeweils bis zu 5-6 Begriffe. Ihr nehmt die Nummer, die die nächste Karte auf der Rückseite anzeigt.

    Man kann jeden Begriff entweder so lange erklären, bis ein Team den Begriff erraten hat, oder man stellt sich die mitgelieferte Sanduhr, mit einem Zeitfenster. Für Anfänger würde ich immer die erste Wahl treffen, denn es ist nicht so einfach wie es vielleicht klingt, die richtigen Begriffe zu finden und damit den Hauptbegriff zu erklären. Man darf jedoch immer den Begriffen des gegnerischen Teams zuhören, denn die müssen ja denselben Begriff erraten.

    Es macht wirklich viel Spaß und vor allem ist es auch wirklich interessant wie man versucht die Begriffe zu erklären. Manchmal ist es ein total leichter Begriff, aber dann fehlen die Erklärungen zur Lösung.

    Man sollte für das Spiel schon über einen gewissen Wortschatz verfügen, um auch mithalten zu können. Das Spiel wird ab 12 Jahren empfohlen, doch ich finde da muss jeder selbst nachschauen, ob es für einen geeignet ist, denn es kann bei jedem anders sein.

    Beim Vorgänger Spiel Word Slam, gibt es z.B. Schwierigkeitsgrade von Leicht bis Profi. Das gibt es bei diesem Spiel nicht, daher gibt es auf jeder Karte Leichte bis Schwierige Begriffe, da ist es dann wirklich Zufall welchen Begriff man nimmt.

    Zur Not, könnte man sich auch einfach Begriffe aussuchen, die man nehmen möchte. Dafür steht in der Spieleanleitung auch noch die Hilfe, falls die Mitspieler wissen, dass ihr Team garantiert nicht auf den Begriff kommen werden, einfach einen anderen Begriff auswählen. Somit geht der Spaß nicht verloren, und man kann dennoch toll miteinander spielen.

    Ich danke somit noch einmal dem Kosmos Verlag für dieses tolle Spieleexemplar, dass ich von ihnen bekommen habe. Solche Spiele sind immer die Besten, da jeder mitspielen kann und niemand ausgeschlossen wird.

    Die Team Anzahl kann auch beliebig groß erweitert werden.

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  • Kartenspiel

    The Mind & The Mind Extreme [Rezension]

    Allgemeines

    Titel: The Mind
    Entwickler: Wolfgang Warsch
    Hersteller: NSV Verlag
    EAN: 401-2-4268-8066-7
    Altersempfehlung: Ab 8 J.
    Spieleranzahl: max. 4
    Preis: 8,99€
    Titel: The Mind Extreme
    Entwickler: Wolfgang Warsch
    Hersteller: NSV Verlag
    EAN: 401-2-4268-8123-7
    Altersempfehlung: Ab 8 J.
    Spieleranzahl: 2 - 4
    Preis: 6,99€
    

    Klappentext

    The Mind ist mehr als nur ein Spiel. Es ist ein Experiment, eine Reise, total einfach und die genialste Team-Erfahrung, die man machen kann. Wenn ihr das letzte Level gemeinsam besiegt, werdet ihr auf Wolke Sieben schweben. Ihr dürft euch nämlich nicht absprechen, keine Informationen austauschen. Und trotzdem funktioniert es wenn ihr wirklich EINS werdet. Nur mit Hilfe eurer Gedanken…

    Wenn du ein Fan unseres preisgekrönten Bestsellers THE MIND bist, dann solltest du The Mind Extreme ausprobieren. Die bekannten Regelnbleiben erhalten, aber nun läuft die Zeit gleich doppelt, synchron und entgegengesetzt.Es gibt zwei Stapel, die gleichzeitig bespielt werden, und manche Level müsst ihr sogar blind meistern!

    Meine Meinung

    “The Mind” kann man sich ein wenig so vorstellen wie das Spiel “The Game”. Das Prinzip ist in sich dasselbe. Mit dem Unterschied, dass es bei “The Mind” zu bestehende Level gibt, Leben die man verlieren kann und Wurfsterne als Joker.

    An dieses Spiel muss man sich erst ein wenig gewöhnen, da man Level bestehen muss. Das Level gibt auch an, wie viele Karten jeder Spieler erhält. Level 1 = 1x Karte pro Spieler usw.

    Das macht es natürlich pro Level immer schwieriger, aber auch interessanter. Die Wurfsterne nimmt man meist erst später im Spiel. Denn mit ihnen kann man schauen, welche höchste Zahl die Mitspieler haben und bedenken, dass die niedrigste Karte gesetzt werden muss nach oben. Man muss versuchen, seine Spieler richtig einzuschätzen und vor ihnen legen. Denn für jeden Verstoß gibt es ein Leben Abzug. Wenn man keine Leben mehr hat, muss man wieder bei Level 1 beginnen.

    Bei “The Mind Extreme” ist es so, dass man es auch unabhängig von “The Mind” dem Vorgänger spielen kann. Das Extreme ist hier der Zusatz, das es einen auf- und einen absteigenden Stapel gibt und man beide gleichzeitig legen muss. Somit ist es noch einmal schwieriger seine Mitspieler einzuschätzen. Aber auch in diesem Spiel, spielen alle Spieler gemeinsam gegen das Spiel und es gibt auch hier keine Reihenfolge. Wenn man denkt, man hat die niedrigste bzw. die höchste Zahl dann legt man sie. Bei manchen Level kann es sogar vorkommen, dass ein oder sogar beide Stapel verdeckt gelegt werden müssen, sodass man erst nach allen Karten nachschaut, ob man gewonnen oder verloren hat.

    Beide Spiele machen Spaß, allerdings werden sie auch immer schwieriger, pro Level. Das steigert natürlich die Spannung und das Interesse.

    Noch haben wir es nicht geschafft bis zum Ende zu kommen, aber wir geben uns Mühe und erreichen vielleicht auch bald das Level 10.

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    Silver & Gold – 100 Kreuze 1000 Schätze [Rezension]

    Allgemeines

    Titel: Silver & Gold - 100 Kreuze 1000 Schätze
    Entwickler: Phil Walker-Harding
    Hersteller: NSV Verlag
    EAN: 401-2-4268-8095-7
    Altersempfehlung: Ab 8 Jahre
    Spieleranzahl: 2 - 4
    Preis: 11,99€

    Klappentext

    Ferne Inseln, goldene Schätze – wer hat noch nicht davon geträumt?! Und in diesem großartigen Familienspiel ist alles drin. Und noch mehr! Einfachste Regeln, flotter Ablauf, Glück und Pech, Planung, Spannung – und jede Menge tolle Erfolgserlebnisse, wenn man Schatzkarte für Schatzkarte fertigstellt. Mit abwischbaren Karten, für endlos viele Abenteuer!

    Meine Meinung

    Das Spiel hat es in meine Favoriten in Kartenspielen geschafft. Es macht unheimlich viel Spaß und ist auch zu zweit richtig toll zu Spielen. Zu viert macht es natürlich noch mehr Spaß, allerdings hat man auch mehr Konkurrenz.

    Der Spielinhalt besteht aus 60 Spielkarten, 4 wasserlöslichen Stiften von Faber Castell und einer leicht verständlichen Spielanleitung mit gut veranschaulichten Beispielen.

    Ziel des Spiels ist es, so viele Schatzinselkarten wie möglich komplett abzustreichen und zusätzlich noch die meisten Münzen und Palmen einzusammeln. Der Spieler mit den meisten Punkten am Ende gewinnt.

    Das Gute ist, dass es nie langweilig wird, denn hier spielt jeder Mitspieler gleichzeitig. Es werden immer eine Expeditionskarte aufgedeckt, die jeder Mitspieler bei seinen zwei Schatzkarten ankreuzen muss und dadurch unterschiedliche Zusatzpunkte einsammeln kann. Die Expeditionskarten sind immer mit unterschiedlichen Formen gekennzeichnet, sodass reichlich Abwechslung herrscht.

    Kann ein Spieler die Expeditionskarte nicht ankreuzen auf einem der vor sich liegenden Karten, muss er dennoch ein beliebiges Kreuz setzen, so schafft man es auf jeden Fall immer jede Karte abzuarbeiten. Auf einigen Schatzkarten gibt es zusätzlich zu den eigentlichen Punkten noch Siegpunkte.

    Jedes Spiel besteht aus vier Runden, die gemeistert werden müssen. Anfangs spielt man nur um die Karten, doch bedenkt dabei, dass auch die Münzen und Palmen wichtig sind! Manchmal kann man mit ihnen mehr Punkte sammeln, als mit den Schatzkartenpunkten.

    Das Spiel hat mir unheimlich Spaß gemacht, was auch ein wenig daran liegen mag, dass ich zweimal gewonnen habe. Aber auch wenn ich nicht gewonnen hätte, lohnt es sich.

    Der Spaßfaktor von 1-10 liegt auf jeden Fall bei 11.

    Sehr empfehlenswert!

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  • Kartenspiel

    Take That

    Allgemeines

    Titel: Take That – Hier schluckst du froh und munter … so manche Kröte runter!
    Hersteller: Andreas Spieß & Reinhard Staupe
    Verlag: NSV
    EAN: 401-2-4268-8050-6
    Spieleranzahl: 1 – 5
    Altersempfehlung: Ab 8 J.
    Preis: 7,69€

    Klappentext

    Was für einfache Regeln. Was für ein großartiges Ärgerspiel. Eine Karte an die Reihe anlegen oder eine Karte aus der Reihe entfernen – das ist schon alles! Wer beides nicht kann, muss Kröten schlucken und kassiert Minuspunkte, aber richtig fett. Spannend. Spaßig. Spitzenmäßig!

    Meine Meinung

    “Take That” ist das Beste Spiel für Spieltage mit der ganzen Familie. Das einzige was man bei diesem Spiel beachten muss ist, dass man keine Schnapszahlen z.B. 22, 33, 44 usw. für sich beansprucht und darauf achtet, dass man immer so anlegt, dass man höchstens 10 Schritte vor oder nach der zuletzt gelegten Karte legt.

    Die Regeln sind total einfach erklärt mit Beispielen nach jeder Erklärung. Somit wird es ganz schnell erklärt. Falls man keine Karte mehr anlegen kann oder will (was eigentlich nie passiert, da man seine Karten immer loswerden will) muss man alle Karten nehmen und bei sich umgedreht als Minusstapel für die Endwertung nehmen.

    Das Gute ist, dass man diese Minuspunkte auch wieder ausgleichen kann, indem die Karten ‘getwistet’ werden. Das bedeutet, dass wenn man das Gegenstück auf der Hand hält, darf man diese mit der Karte in der Reihe Twisten. Dies gilt wenn in der Reihe z.B. eine 37 liegt und auf der Hand gibt es eine 73. Diese beiden kann man Twisten und nimmt sie beide zu sich als Pluspunkte für die Endwertung.

    Die Zahlen gehen von 12 – 98 und sind alle nur einmal im Spiel enthalten. So passiert es leider auch manchmal, das bevor man die Karte Twisten kann, der Spieler vor einem keine Karte legen kann und die Reihe in seine Minuspunkte mit aufnimmt. Dieser Spieler muss leider die ‘Kröten schlucken’.

    Es macht wirklich eine Menge Spaß und je mehr Spieler mitspielen, desto mehr Spannung ist beim Spiel mit dabei.

    Gerade auch für etwas jüngere Spieler ist es perfekt um die ganzen Zahlen kennen zu lernen und ein wenig Mathe mit Spaß zu verbinden. Denn man muss immer wieder aufs Neue nachrechnen, ob man nun eine Karte anlegen kann oder nicht.

    Bei der Endwertung zählen alle Pluspunkte +1 und bei den Minuspunkten zählt auch jeweils jede Karte -1, außer die Schnapszahlen, die zählen -5, daher sollte man immer versuchen, keine von den Schnapszahlen einzusammeln. Außer natürlich man ist sich so sicher, dass die Pluspunkte es wieder aufholen.

    Es ist ein reines Kartenspiel und passt so auch perfekt in die Reisetasche.

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  • Kartenspiel

    HILO [Spieleexemplar]

    Allgemeines

    Titel: HILO (Kartenspiel)
    Hersteller: Eilif Svensson & Knut Stromfors
    Verlag: Schmidt Spiele
    EAN: 400-1-5044-9362-2
    Altersempfehlung: Ab 8 J.
    Preis: 12.99€

    Klappentext

    Das Spiel für deine Familie und Freunde! HILO ist schnell erklärt und wird immer wieder herausgeholt! Versuche so schnell wie möglich hohe Karten in deiner Auslage durch niedrigere Karten zu ersetzen oder ganze Reihen zu entfernen. Denn der Spieler mit den wenigsten Punkten gewinnt. Hat aber ein Mitspieler alle Karten aufgedeckt, endet die Spielrunde. HILO ist DAS SPIEL mit Suchtcharakter!

    Meine Meinung

    An sich ist das Spiel toll, nur leider muss ich schon am Anfang anbringen, dass es ein wenig abkupfert vom Spiel “Skyjo”.

    “HILO” geht eher auf die Farben anstatt auf die Zahlen ein, wie es beim Spiel “Skyjo” ist.

    “Hilo” ist perfekt für jüngere Spieler geeignet, da man nicht so viel rechnen muss, sondern eher darauf achten, dass man möglichst die gleiche Farbe in der Reihe, Spalte oder Diagonalen hat. Wenn dieser Fall eintritt, kann man diese Reihe, Spalte oder Diagonale aus dem Spiel nehmen und hat somit weniger Karten vor sich liegen.

    Die Farben sind gut ausgewählt, nur bei schlechtem Lichteinfall kann man zwei Farben nicht so gut voneinander unterscheiden. Das ist aber weniger tragisch.

    Bevor man jede Karte vor sich offen legt, muss man jedoch darauf achten, dass man nicht zu hohe Zahlen offen liegen hat, da dies hinterher zum Nachteil führt, wenn die anderen Mitspieler eine niedrigere Endsumme haben. Dann zählt die eigene Summe doppelt und man hat schlussendlich nicht gewonnen, sondern verloren.

    Es ist interessant wie die anderen Spieler spielen und welche Taktiken man entwickelt bzw. ob man überhaupt eine Taktik entwickelt.

    Fazit

    Das Spiel macht viel Spaß und es ist jedes Mal aufs Neue ein anderes Spiel, da die Karten bestimmen wie es bei einem aussieht und man sich nur entscheiden kann, ob man die Karte nimmt und sie gegen eine von sich eintauscht oder sie nicht nimmt und eine vor sich liegende Karte aufdeckt.

    Jedes Mal hat man aufs Neue eine Chance auf eine bessere oder schlechtere Karte.

    Es herrscht Zeitdruck, Konzentration und Spaß. Eine perfekte Mischung.

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  • Kartenspiel

    L.A.M.A. … nimm’s lässig!

    Allgemeines

    Titel: L.A.M.A. … nimm’s lässig!
    Hersteller: Reiner Knizia
    Verlag: Amigo Spiel + Freizeit GmbH
    EAN: 400-7-3960-1907-0
    Altersempfehlung: Ab 8 J.
    Spieleranzahl: 2 – 6
    Preis: 7,99€

    Klappentext

    Der Name ist Programm, denn jedes Lama kennt die wichtigste aller Regeln: Lege Alle Minuspunkte Ab! Dazu müssen die Spieler versuchen, alle ihre Karten loszuwerden, um möglichst keine Chips zu erhalten. Immer wieder müssen die Spieler neu entscheiden, ob sie freiwillig aussteigen oder hoffen, noch eine passende Karte zu ziehen. Am Ende gewinnt der Spieler, der am lässigsten den Minuspunkten ausweichen konnte. Ein kurzweiliges Kartenspiel mit Ärgerfaktor. So spielt man LAMA: Jeder erhält sechs Handkarten. Wer an der Reihe ist, legt eine Karte ab. Diese muss gleich oder um eins höher sein als die oberste Karte des Ablagestapels. Man kann auch eine Karte nachziehen oder passen und damit aussteigen. Die Runde endet, wenn ein Spieler alle Karten ablegt oder alle Spieler gepasst haben. Für Handkarten oder Karten, die ein Spieler nach dem Passen noch hat, gibt es Minuspunkte in Form von Chips. Wer alle Karten losgeworden ist, darf einen 1er- oder 10er-Chip wieder abgeben. Nach mehreren Runden gewinnt derjenige mit den wenigsten Minuspunkten.

    Inhalt:
    – 56 Spielkarten
    – 70 Chips
    – 1 Spielanleitung
    Maße: 12,4 x 9,6 x 2 cm

    Meine Meinung

    Leider hat das Spiel es nicht auf den 1. Platz geschafft, aber immerhin wurde es nominiert und ist der 2. Platz geworden. Das hat es sich auch verdient.

    Es macht großen Spaß und ist vor allem mit jeder Altersgruppen zu Spielen. Die Karten sind super anschaulich gestaltet, in den schönsten Regenbogenfarben und das Lama grinst einen frech von der Karte aus an. Vor allem für die jüngere Altersgruppe ist es ein hoher Genuss.

    Zwar ist die Lama Karte im Spiel keine besonders gute Karte, daher ist es umso spannender herauszufinden, wie lange sie bei einem auf der Hand bleibt.

    Im Spiel selbst muss man nur bis sechs zählen können und darauf achten, dass das Lama zwischen der 6 und der 1 gelegt werden muss. Das ist am Anfang etwas komisch, aber das kriegt man ganz schnell hin.

    Ein noch sehr positiver Aspekt ist, dass am Ende bei der Wertung der Minuspunkte auf der Hand, jede Zahl nur einmal gewertet wird. D.h. wenn ein Spieler 2x 6 und 1x 3 auf der Hand hält, bekommt er nur 9 Minuspunkte, statt 15 P. Das ist, wie ich finde, eine tolle Idee. Und noch eine super Sache ist, dass die Minuspunkte in Form von weißen und schwarzen Chips ausgegeben wird.

    Weiße Chips = -1 P.
    Schwarze Chips = -10 P.

    Jedes Mal wenn man die Runde gewinnt, indem man als erstes seine Kartenhand leer hat, darf man einen beliebigen Chip wieder zum Vorrat hinzufügen. So behält das Spiel die ganze Zeit ihre Spannung und wird nicht langweilig, denn jeder möchte am Ende so wenig Chips wie möglich haben.

    Je nach dem wie viele Mitspieler es sind, steigt auch der Spaßfaktor, denn dann wird es noch schwieriger seine Karten abzugeben.

    Fazit

    Mich hat das Spiel absolut fasziniert und ich spiele es immer wieder gerne mit meiner Familie. Es ist klein & handlich und passt eigentlich in jede Tasche, sodass man es leicht transportieren kann.

    Das Gute ist, dass es gerade für jüngere Spieler super geeignet ist und man nicht viel erklären braucht. Daher wird auch auffallen, dass es keine besonders lange Spielanleitung ist.

    Ich kann euch das Spiel nur zu gerne empfehlen und würde mich über eure Spielerfahrung freuen.

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  • Kartenspiel

    PUSH [Spieleexemplar]

    Allgemeines

    Titel: PUSH
    Verlag: Ravensburger Spieleverlag
    ISBN: 400-5-5562-6828-3
    Preis: 12,99€
    Altersempfehlung: Ab 8 J.

    Klappentext

    Push your luck! Volles Risiko oder Nummer sicher? Stell dein Glück bei diesem aufregenden Kartenspiel auf die Probe und schnapp dir die besten Kartenreihen für den Sieg. Du allein entscheidest, wie viele Karten du ziehen willst. Doch Vorsicht – Farben und Zahlen dürfen sich nicht wiederholen. Du kannst eine gezogene Karte nicht legen? Dann hast du wohl zu viel riskiert, musst würfeln und verlierst zur Strafe wertvolle Punkte! PUSH – der ultimative Nervenkitzel für die ganze Familie! Spiel-Inhalt: 120 Karten, 1 Würfel. Spieleranzahl: 2-6. Spieldauer: 20 Min. Spieleanleitung in deutsch, niederländisch, spanisch, französisch, italienisch, englisch.

    Meine Meinung

    “PUSH” ist das Beste Kartenspiel, das ich seit langem gespielt habe. Es macht unheimlich großen Spaß. Sowohl zu zweit als auch mit mehreren Spielern.

    Eigentlich ist die ganze Spielanleitung schon im Klappentext vorhanden und es klingt nicht nur einfach, sondern es ist auch wirklich so einfach.

    Man muss immer mal schauen, wie viel Risiko man denn eingehen möchte. Doch die Gefahr besteht immer, dass man Punkte verliert.

    Ich habe das Spiel schon zu zweit und auch zu mehreren Spielern gespielt.

    Zu zweit geht es natürlich viel schneller und die Richtungswechsel-Karten kommen nicht zum Einsatz. Dennoch macht es zu zweit auch wirklich großen Spaß, da man ein wenig tricksen kann, wie auch mit mehreren, das der Gegner mal keine Reihe nehmen darf. Denn normalerweise profitiert jeder Spieler auch vom Gegner, soweit er sich auch eine Spalte nehmen darf.

    Dabei kommt es auch mal vor, dass man eine Würfel-Karte dabei hat, welche erst einmal negativ ist, da man durch sie wieder Punkte verlieren kann.

    Die Spielanleitung (in 6 verschiedenen Sprachen) hat man bei den ersten Spielen zwar dabei liegen, aber man braucht sich schnell gar nicht mehr, denn das Spiel ist ziemlich simpel. Man kann drei Spalten legen und solange nachziehen wie man lustig ist. Keine gleiche Zahl oder gleiche Farbe in eine Spalte legen und falls man nicht mehr anlegen kann, muss man würfeln und die entsprechende Farbe des Würfel aus seiner Auslage entfernen und auf den Ablagestapel legen. Diese Punkte sind dann verloren.

    Wenn man mit mehr als drei Spielern spielt, wird es noch einmal interessanter, denn es gibt nur drei Spalten die genommen werden können, sodass der vierte, fünfte und sechste Spieler keine Reihe bekommen. Dadurch wird das Spiel noch spannender und man muss wirklich schauen, dass man nicht zu viele Karten zieht, da man nur eine Spalte für sich beanspruchen kann und die anderen Punkte an die Gegner gehen.

    Hört sich vielleicht gerade etwas komisch an, aber es ist auf keinen Fall kompliziert.

    Ich kann euch dieses Spiel nur wärmstens empfehlen, wenn ihr Lust auf ein grandioses Spiel habt, das ihr sowohl zu zweit als auch mit mehreren Spielern spielen könnt.

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