• Roman,  Uncategorized

    Wo die Sterne tanzen

    Allgemeines

    Titel: Wo die Sterne tanzen
    Autor/in: Katharina Herzog
    Verlag: Rowohlt Taschenbuch
    ISBN: 978-3-4992-7529-6
    Seitenanzahl: 352
    Preis: 12,99€ (Paperback) 9,99€ (eBook)

    Klappentext

    Liebe, Erinnerungen und ein neuer Anfang – zwischen Nordsee und New York.
    Auf der Nordseeinsel Juist hat Musicaltänzerin Nele einst den ersten Kuss von ihrem besten Freund Henry bekommen, und im Deichschlösschen ihrer Oma hat sie viele zauberhafte Sommertage verbracht – bis eine schicksalhafte Nacht alles veränderte. Vor allem zwischen Henry und ihr. Diesen Sommer fährt Nele ein letztes Mal auf die Insel. Oma Lotte ist gestorben, und Nele will nur noch das Haus ausräumen und sich mit ihrer Mutter aussprechen. Doch dann taucht Henry überraschend auf Juist auf. Mit ihm kommen die Erinnerungen zurück, die schmerzhaften, aber auch die schönen, und auf einmal fragt sich Nele: Ist sie wirklich bereit für die Zukunft, wenn ihr Herz noch immer an der Vergangenheit hängt?

    Meine Meinung

    Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Vor allem hat es mir meinen Urlaub versüßt, da ich wie so manch anderer auch nicht in den Urlaub fahren konnte, durch Covid-19.

    Und “Wo die Sterne tanzen” hat mir ein wenig von Neles Urlaub abgegeben. Ich konnte mich zwar nicht selbst in Urlaub begeben, aber konnte mich durch die Story nach Juist lesen.

    Erstmal zum Buchcover: Ich finde das Farbenspiel und die rosa Wolken auf dem Cover einfach richtig schön. Was für mich ja immer ein Pluspunkt ausmacht, ist, wenn das Buch hevorstechende Buchstaben hat. Damit meine ich jegliche Hevorhebungen auf dem Cover.

    Zum Inhalt des Buches kann ich nur sagen: Große Klasse!

    Ich mag die ganze Handlung total. Dass Nele früher sehr oft bei ihrer Großmutter auf Juist war, während ihre Mutter mit ihrem Vater auf Tour war und auch welche Verbindung sie zu der Insel aufgebaut hat. Dort hatte sie ihren ersten Kuss und auch ihren ersten Freund.

    Was sie dort erleben musste und dadurch das erste Mal richtig enttäuscht wurde, trug leider dazu bei, dass sie seltener auf die Insel fuhr zu ihrer Oma. Sie hatten ein enges Verhältnis zueinander und nun wo sie gestorben ist, ist es für Nele umso schwerer das Haus zu verkaufen, wo ihre Großmutter selbst jetzt noch, so präsent ist.

    Ich finde es toll, wie real @KatharinaHerzog die ganze Situation darstellt. Ich habe mich in mehreren Situationen in Nele hinein versetzt gefühlt, was mich wirklich gepackt hat.

    Sie muss mit so vielen Dingen fertig werden.

    Es gab Szenen bei denen ich mir nur die Frage gestellt habe, wie Henry so sein kann. Im einen Moment so lieb und herzlich und im anderen so kalt. Diese ganze Gefühlswelt hat mich komplett eingenommen und ich kann nicht oft genug sagen, wie sehr mir das Buch gefallen hat.

    Perfekt für einen entspannten Tag in der Lieblingsleseecke oder im Garten in der Sonne.

    Nele ist mir sehr ans Herz gewachsen und das Buch zeigt, dass man seinen Traum leben sollte und nicht immer darauf hören, was andere sagen. Man sollte mit sich selbst im Reinen sein und falls man es nicht ist, es ändern. Wir haben so viel Zeit und sollten sie nicht verschwenden, mit Dingen, die uns nur bremsen.

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  • Erotik

    All of Me

    Allgemeines

    Titel: All of Me - Finding Me Duet Band 1
    Autor/in: K. L. Kreig
    Verlag: LYX
    ISBN: 978-3-7363-1109-1
    Seitenanzahl: 448
    Preis: 12,90€ (Paperback) 9,99€ (eBook)

    Klappentext

    “Sie ist alles, was ich sehe. Und alles, was ich will.”

    Erfolgreicher Geschäftsmann bei Tag, Playboy bei Nacht – das ist das Leben von Shaw Mercer. Doch als ein Skandal um sein ausschweifendes Liebesleben seinen Vater die Wahl zum Bürgermeister kosten könnte, tut er alles, um sich ein neues Image zu verpassen – das eines Mannes, der endlich sein Herz verloren hat. Dazu engagiert er Willow Blackwell. Für 250.000 Dollar ist sie bereit, seine Freundin zu spielen. In seinem Bett zu landen oder sich gar in ihn zu verlieben stand jedoch nicht im Vertrag …

    Meine Meinung

    Das Buch hat mir richtig gut gefallen. Zudem hat es ein tolles Buchcover, was mir sehr gut gefällt.

    Was mir am Anfang nicht klar war, dass es hier ziemlich viele detaillierte Sexszenen gibt. Aber es findet einen guten Ausgleich mit der eigentlichen Handlung.

    Willow, eine der Hauptcharaktere, hat eine Alzheimerkranke Mutter zu versorgen und das nur mit einer Pflegerin zusammen. Das ihr dafür das benötigte Geld irgendwann zur Neige geht, ist verständlich. Daher muss sie später einen Job annehmen, der ihr nicht so wirklich zusagt, allerdings das nötige Geld zusammenbringt.

    Shaw, ist ein reicher Hübschling, der genau weiß, wie er auf die Frauenwelt reagiert. Leider hat er dadurch auch einen gewissen Ruf entwickelt, der jetzt den Berufsaufstieg seines Vaters bedroht. Daher muss er sich schnell eine Frau suchen, die vorgibt seine Freundin zu sein, solange die Kandidatenwahl zum Bürgermeister statt findet.

    Beide hätten nicht gedacht, dass sie sich noch einmal sehen würden, nach dem Aufeinandertreffen.

    Die Situation der beiden verleitet sie zu einem Deal, der beider Leben auf den Kopf stellen soll.

    Wer kein Interesse an vielen erotischen Momenten hat, sollte dieses Buch wahrscheinlich eher nicht lesen, da es hier fast zu jeder Zeit dazu kommt und sehr stark darauf eingegangen wird.

    Willow & Shaw sind ein tolles Paar, doch es scheint immer mal wieder, dass die ‘Beziehung’ der beiden bröckelt.

    Auch die Nebencharaktere haben mir sehr gut gefallen, da sie die ganze Handlung noch einmal abrunden.

    Fazit

    Mir hat das Buch wirklich sehr gut gefallen und für ein Erotikbuch hatte es alles dabei, was dazu gehört.

    Manchmal konnten die erotischen Szenen einem vielleicht zu viel werden, doch das hat sich schnell wieder ausgeglichen durch die entsprechende tiefer gehende Handlung.

    In allem ist “All of Me” ein toller Erotik Roman, der so manche Herzen höher schlagen lassen wird.

    Immerhin gibt es eine Fortführung des Bandes in “All of You”, der am 29.05.2020 erscheinen wird. Das wird dann aber leider der letzte Teil sein, da dies nur eine Dilogie sein sollte.

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  • Thriller

    Sweetgirl

    Allgemeines

    Titel: Sweetgirl
    Autor/in: Travis Mulhauser
    Verlag: Dtv Verlag
    ISBN: 978-3-4232-1804-7
    Seitenanzahl: 256
    Preis: 9,95€ (Taschenbuch) 8,99€ (eBook)

    Klappentext

    Schon früh hat die junge Percy lernen müssen, sich um sich selbst zu kümmern. Als sie im tiefsten Winter wieder einmal ihre alkoholsüchtige Mutter sucht, findet sie in dem abgelegenen Haus in den Wäldern von Michigan nur deren zugedröhnten Dealer Shelton − und ein schreiendes, völlig unterkühltes Baby. Instinktiv weiß Percy, dass sie die Kleine retten muss. Mit dem Mut der Verzweiflung kämpft sich das toughe Mädchen durch den eisigen, wild tobenden Schneesturm − bald verfolgt von dem unterbelichteten Shelton und seinen unberechenbaren Kumpanen, die vor nichts, aber auch gar nichts, zurückschrecken.

    Meine Meinung

    Der Klappentext des Buches hat mich direkt angesprochen und ehrlich gesagt, habe ich es mir viel spannender vorgestellt, leider.

    Die Charaktere sind gut beschrieben worden und auch der Schreibstil ist flüssig, allerdings habe ich kaum Spannung gefühlt beim Lesen. Obwohl es ein Thriller sein sollte, hat mich dieses Buch überhaupt nicht gepackt.

    Im Buch finde ich, geht es viel weniger um die eigentliche Story, dass Percy ein Baby in einer fast verschneiten Wiege im Haus eines Dealers findet und mitnimmt um es in Sicherheit zu bringen, sondern viel mehr was der Konsum von Alkohol und Drogen mit den Menschen macht, die sie konsumieren.

    Dass ihnen eigentlich nichts wichtig ist. Bloß noch genug Stoff haben. Im Buch dröhnen sich die Menschen voll und nehmen überhaupt nichts mehr wahr. Klar, es ist ein wichtiges Thema, aber in einem Thriller sollte es doch mehr um die eigentliche Handlung gehen und nicht dauernd beschrieben werden, wie stark konsumiert wird.

    Es gibt mehrere Szenen im Buch bei denen ich gedacht habe, dass sie die eigentlich herausnehmen könnten oder den Titel ändern sollten. Es war für mich leider eine Enttäuschung.

    Würde es nicht immer wieder auf die Abhängigkeit zurückgegriffen werden, sondern viel mehr auf die Charaktere geachtet werden, wie dem Baby und Percy und ihrem Weg durch den Blizzard, ihre Ängste und Sorgen, dann wäre das Buch glaube ich viel eher ein Thriller.

    Aber so gehen die Meinungen auseinander. Es ist eigentlich ein gutes Buch, da es auch die Geschichte erzählt, wie die Mutter von Percy so abhängig wurde und sich nicht mehr unter Kontrolle hatte und wie stark die Familie dann zusammen halten muss oder später auch auseinander geht.

    Es gab immerhin ein Happy End, was mich dann doch überrascht hat.

    Fazit

    Zu meinen liebsten Büchern wird es nicht zählen, aber auch nicht zu den schlechtesten. Es hatte einfach einen anderen Schwerpunkt als ich gehofft habe.

    Daher kann ich leider auch nur 3 von 5 Sternen geben!

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  • Kartenspiel

    HILO [Spieleexemplar]

    Allgemeines

    Titel: HILO (Kartenspiel)
    Hersteller: Eilif Svensson & Knut Stromfors
    Verlag: Schmidt Spiele
    EAN: 400-1-5044-9362-2
    Altersempfehlung: Ab 8 J.
    Preis: 12.99€

    Klappentext

    Das Spiel für deine Familie und Freunde! HILO ist schnell erklärt und wird immer wieder herausgeholt! Versuche so schnell wie möglich hohe Karten in deiner Auslage durch niedrigere Karten zu ersetzen oder ganze Reihen zu entfernen. Denn der Spieler mit den wenigsten Punkten gewinnt. Hat aber ein Mitspieler alle Karten aufgedeckt, endet die Spielrunde. HILO ist DAS SPIEL mit Suchtcharakter!

    Meine Meinung

    An sich ist das Spiel toll, nur leider muss ich schon am Anfang anbringen, dass es ein wenig abkupfert vom Spiel “Skyjo”.

    “HILO” geht eher auf die Farben anstatt auf die Zahlen ein, wie es beim Spiel “Skyjo” ist.

    “Hilo” ist perfekt für jüngere Spieler geeignet, da man nicht so viel rechnen muss, sondern eher darauf achten, dass man möglichst die gleiche Farbe in der Reihe, Spalte oder Diagonalen hat. Wenn dieser Fall eintritt, kann man diese Reihe, Spalte oder Diagonale aus dem Spiel nehmen und hat somit weniger Karten vor sich liegen.

    Die Farben sind gut ausgewählt, nur bei schlechtem Lichteinfall kann man zwei Farben nicht so gut voneinander unterscheiden. Das ist aber weniger tragisch.

    Bevor man jede Karte vor sich offen legt, muss man jedoch darauf achten, dass man nicht zu hohe Zahlen offen liegen hat, da dies hinterher zum Nachteil führt, wenn die anderen Mitspieler eine niedrigere Endsumme haben. Dann zählt die eigene Summe doppelt und man hat schlussendlich nicht gewonnen, sondern verloren.

    Es ist interessant wie die anderen Spieler spielen und welche Taktiken man entwickelt bzw. ob man überhaupt eine Taktik entwickelt.

    Fazit

    Das Spiel macht viel Spaß und es ist jedes Mal aufs Neue ein anderes Spiel, da die Karten bestimmen wie es bei einem aussieht und man sich nur entscheiden kann, ob man die Karte nimmt und sie gegen eine von sich eintauscht oder sie nicht nimmt und eine vor sich liegende Karte aufdeckt.

    Jedes Mal hat man aufs Neue eine Chance auf eine bessere oder schlechtere Karte.

    Es herrscht Zeitdruck, Konzentration und Spaß. Eine perfekte Mischung.

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  • Kartenspiel

    L.A.M.A. … nimm’s lässig!

    Allgemeines

    Titel: L.A.M.A. … nimm’s lässig!
    Hersteller: Reiner Knizia
    Verlag: Amigo Spiel + Freizeit GmbH
    EAN: 400-7-3960-1907-0
    Altersempfehlung: Ab 8 J.
    Spieleranzahl: 2 – 6
    Preis: 7,99€

    Klappentext

    Der Name ist Programm, denn jedes Lama kennt die wichtigste aller Regeln: Lege Alle Minuspunkte Ab! Dazu müssen die Spieler versuchen, alle ihre Karten loszuwerden, um möglichst keine Chips zu erhalten. Immer wieder müssen die Spieler neu entscheiden, ob sie freiwillig aussteigen oder hoffen, noch eine passende Karte zu ziehen. Am Ende gewinnt der Spieler, der am lässigsten den Minuspunkten ausweichen konnte. Ein kurzweiliges Kartenspiel mit Ärgerfaktor. So spielt man LAMA: Jeder erhält sechs Handkarten. Wer an der Reihe ist, legt eine Karte ab. Diese muss gleich oder um eins höher sein als die oberste Karte des Ablagestapels. Man kann auch eine Karte nachziehen oder passen und damit aussteigen. Die Runde endet, wenn ein Spieler alle Karten ablegt oder alle Spieler gepasst haben. Für Handkarten oder Karten, die ein Spieler nach dem Passen noch hat, gibt es Minuspunkte in Form von Chips. Wer alle Karten losgeworden ist, darf einen 1er- oder 10er-Chip wieder abgeben. Nach mehreren Runden gewinnt derjenige mit den wenigsten Minuspunkten.

    Inhalt:
    – 56 Spielkarten
    – 70 Chips
    – 1 Spielanleitung
    Maße: 12,4 x 9,6 x 2 cm

    Meine Meinung

    Leider hat das Spiel es nicht auf den 1. Platz geschafft, aber immerhin wurde es nominiert und ist der 2. Platz geworden. Das hat es sich auch verdient.

    Es macht großen Spaß und ist vor allem mit jeder Altersgruppen zu Spielen. Die Karten sind super anschaulich gestaltet, in den schönsten Regenbogenfarben und das Lama grinst einen frech von der Karte aus an. Vor allem für die jüngere Altersgruppe ist es ein hoher Genuss.

    Zwar ist die Lama Karte im Spiel keine besonders gute Karte, daher ist es umso spannender herauszufinden, wie lange sie bei einem auf der Hand bleibt.

    Im Spiel selbst muss man nur bis sechs zählen können und darauf achten, dass das Lama zwischen der 6 und der 1 gelegt werden muss. Das ist am Anfang etwas komisch, aber das kriegt man ganz schnell hin.

    Ein noch sehr positiver Aspekt ist, dass am Ende bei der Wertung der Minuspunkte auf der Hand, jede Zahl nur einmal gewertet wird. D.h. wenn ein Spieler 2x 6 und 1x 3 auf der Hand hält, bekommt er nur 9 Minuspunkte, statt 15 P. Das ist, wie ich finde, eine tolle Idee. Und noch eine super Sache ist, dass die Minuspunkte in Form von weißen und schwarzen Chips ausgegeben wird.

    Weiße Chips = -1 P.
    Schwarze Chips = -10 P.

    Jedes Mal wenn man die Runde gewinnt, indem man als erstes seine Kartenhand leer hat, darf man einen beliebigen Chip wieder zum Vorrat hinzufügen. So behält das Spiel die ganze Zeit ihre Spannung und wird nicht langweilig, denn jeder möchte am Ende so wenig Chips wie möglich haben.

    Je nach dem wie viele Mitspieler es sind, steigt auch der Spaßfaktor, denn dann wird es noch schwieriger seine Karten abzugeben.

    Fazit

    Mich hat das Spiel absolut fasziniert und ich spiele es immer wieder gerne mit meiner Familie. Es ist klein & handlich und passt eigentlich in jede Tasche, sodass man es leicht transportieren kann.

    Das Gute ist, dass es gerade für jüngere Spieler super geeignet ist und man nicht viel erklären braucht. Daher wird auch auffallen, dass es keine besonders lange Spielanleitung ist.

    Ich kann euch das Spiel nur zu gerne empfehlen und würde mich über eure Spielerfahrung freuen.

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